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Entwicklung in Ungarn

Der Strategie folgend, eigene Produktionsstätten in Kundennähe anzusiedeln, eröffnete KIRCHHOFF Automotive im Jahr 2004 aufgrund der Geschäftsbeziehungen mit Suzuki in Ungarn ein Werk. Der Standort von KIRCHHOFF Automotive im ungarischen Esztergom befindet sich in der Nachbarschaft des Suzuki-Werks im dortigen Industriepark.

Nach der Werkseröffnung in Ungarn konnte KIRCHHOFF Automotive seinen Kundenkreis stetig erweitern und stärkte damit seine Marktposition. Um der gestiegenen Nachfrage durch Aufträge weiterer Automobilhersteller in 2011 nachzukommen, wurden die Kapazitäten im ungarischen Werk noch einmal deutlich erweitert. So errichtete man eine neue Halle für eine Transferpresse und nahm die erste Laserschneidanlage in Betrieb. Wegen der großen Nachfrage nach pressgehärteten Bauteilen für den automobilen Leichtbau wurden 2012 und 2013 die ersten beiden Presshärtelinie in Ungarn aufgebaut. Momentan ist KIRCHHOFF Automotive somit das einzige Unternehmen, welches Presshärtelinien in Ungarn betreibt.

Im Einklang mit der Unternehmensstrategie von KIRCHHOFF Automotive konnte Ungarn in den Jahren 2017 und 2018 zwei neue asiatische Kunden, KIA und Hyundai, in das Kundenportfolio aufnehmen. Heute verkauft das ungarische Werk 68% seiner Produkte an zentral- und osteuropäische Kunden. Neben dem JIT-Fokus auf Magyar Suzuki beliefert das Werk vor allem Premium-OEMs in der Region wie Daimler, Volkswagen, Audi, BMW und Porsche.