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23-06-23

Ein ereignisreicher Tag für das nordamerikanische Einkaufsteam

Am 7. Juni begann nicht nur das jährliche Treffen des nordamerikanischen Einkaufsteams in Aurora, Ontario/Kanada – es stand auch die Preisverleihung der Lieferanten des Jahres an.

Strategien wie z. B. die Auswirkungen geopolitischer und marktbezogener Trends auf die jeweiligen Beschaffungskategorien, Pläne zur Risikominderung, der Fahrplan zur CO2-Reduzierung und Nachhaltigkeitsinitiativen – das waren einige Diskussionsschwerpunkte auf dem Einkäufer-Treffen. Neben Fachdiskussionen nahm das Team an einem Teambuilding-Event teil – dazu ging es auf die Bowling-Bahn.

Am Abend fand dann die feierliche Auszeichnung der Lieferanten des Jahres 2023 statt, ausgerichtet vom nordamerikanischen Beschaffungsteam in Richmond Hill, Ontario/Kanada.

Jim Montagano (EVP Operations) eröffnete die Feier mit ermutigenden Worten: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle in den schwierigen Jahren von COVID-19 schwere Zeiten durchgemacht haben (sowohl persönlich als auch geschäftlich). Ihre (der Lieferanten) Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten haben wir sehr geschätzt. Das spiegelt sich darin wider, dass es in diesen zwei Jahren zu keinerlei Ausfällen durch unsere Lieferantenbasis kam." 

Sumit Dutta (VP Procurement North America) erläuterte die Auswahlkriterien der Lieferanten des Jahres: Zusammenarbeit mit den Beteiligten, Service, Wettbewerbsfähigkeit, Qualität, Lieferung und Unterstützung bei der Markteinführung. Sticht ein Anbieter bei allen Kriterien hervor, erhöht das sein Niveau von „Kundenzufriedenheit" zu „Kundenbegeisterung". Dabei sei nicht der Preis am wichtigsten, sondern die Art und Weise der Zusammenarbeit mit einem Lieferanten während des Produktlebenszyklus. Das sind zum Beispiel die Unterstützung bei der Gewinnung neuer Geschäfte, Entwicklung neuer Produkte, 24/7-Unterstützung des laufenden Betriebs, Unterstützung bei der rechtzeitigen Einführung neuer Projekte und ihr Beitrag zur Erfüllung der Preis-, Qualitäts- und Lieferziele. Sumit Dutta erläuterte, wie die einzelnen Lieferanten in den oben genannten Kategorien abgeschnitten haben, so dass sie zu den Lieferanten des Jahres gewählt wurden. 

 

Diese Lieferanten haben die Auszeichnung „Lieferant des Jahres 2023" in den verschiedenen Kategorien erhalten:

  1. Rohmaterial:, Riverview Steel
  2. Zukaufteile: Canada Tubeform,
  3. Zulieferer: Powder Cote II,
  4. Logistik: Buddy's Upstate Logistics LLC,
  5. Kapital & Werkzeuge: Tri-Tech Fixtures LTD,
  6. Mexiko Excellence Award: Mosmex
  7. Prototypen-Dienstleistungen: APhase LL Inc. 

 

Darik Chapman (Senior Buyer, Raw Material) sagte nach der Veranstaltung und nach dem Einkäufertreffen: „Auf dem Heimweg hatte ich eine so positive Energie und war stolz darauf, Teil eines großartigen Teams von Einkaufsprofis zu sein. Wir alle haben so viel Potenzial, um so viel für KIRCHHOFF Automotive zu erreichen. Ich freue mich auf das, was kommt, und auf ein Wiedersehen!"

„Die Feier zur Auszeichnung der Lieferanten war ein Schaufenster für unsere besten Lieferanten in vielen verschiedenen Kategorien.  Ich habe mich gefreut, hier viele von ihnen zu treffen und mit ihnen zu sprechen. Es waren die Besten der Besten, und das zeigte sich hier.  Es war eine großartige Veranstaltung, Sumit und das Beschaffungsteam haben wunderbare Arbeit geleistet, um das Ganze zu organisieren.  Ich habe den Abend sehr genossen", sagte Mark Fabischek (EVP Global Product Development).


16-06-23

„Das Land wird weiter mit Ihnen wachsen“

Am 14. Juni hat der portugiesische Premierminister Dr. António Costa unser Werk in Ovar/Portugal besucht. Für unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort hat der Besuch einen besonderen Eindruck hinterlassen.

Zu Beginn seines Besuchs fand gleich dessen Höhepunkt statt – der Premierminister besichtigte die Warmumformanlage. Diese war 2019 aufgebaut worden.

Für die Mitarbeitenden in den Bereichen Warmumformen und Schweißen, den der Premier anschließend besichtigte, war das persönliche Gespräch mit dem Politiker ein Highlight. Sie erklärten ihm ihre Aufgaben und erläuterten dabei, wie eine unfallfreie Produktion mit 100%iger Qualität möglich ist.

In extra für den Besuch eingerichteten Ausstellungsräumen informierte sich Dr. António Costa über verschiedene Umformteile und geschweißte Produkte aus Ovar und Cucujães und die dafür angewendeten Technologien.

Während der Pressekonferenz lobte der Premierminister die gute Unternehmensorganisation und -struktur, das technische Niveau und das Equipment. Er betonte den starken Einfluss, den unsere Industrie auf die Region hat. Dabei sagte er auch, dass das Land mehr Unternehmen wie KIRCHHOFF Automotive brauche: „Wenn Sie das Ziel haben, 5% pro Jahr zu wachsen und dieses Ziel übertreffen, werden wir, das Land, weiter mit Ihnen wachsen! Ihre Resilienz ist sehr wichtig für die Erhaltung von Arbeitsplätzen, für das Wachstum der Exporte und des Landes. Ich möchte Ihnen danken, denn dies ist ein Zeichen des Vertrauens für das ganze Land. Wenn die Unternehmen mit ihrer Investition zufrieden sind und die Aussicht haben, ihre Investitionen zu verstärken, ist dies ein großes Zeichen des Vertrauens für unsere Zukunft."

Gut gelaunt und lächelnd verließ der Premierminister nach etwa einer Stunde das Werk. Für die Mitarbeitenden war es ein besonderer Tag, der Eindruck hinterlassen hat – schließlich hat man nicht jeden Tag Gelegenheit, mit einem so hochrangigen Politiker zu sprechen.


05-06-23

Ein glücklicher Zufall

Bereits im vergangenen Jahr verzeichnete KIRCHHOFF Automotive zahlreiche Neuaufträge für die Produktion in Mexiko. Jedoch wiesen weder das Werk in Querétaro noch in Puebla zu dem Zeitpunkt genug Hallenfläche zur notwendigen Erweiterung der Kapazitäten auf.    

„Zunächst haben wir geeignete Flächen in der Nähe unseres Werks in Querétaro gesucht und über einen größeren Anbau nachgedacht“, berichtet Piotr Tomaszewski, Vice President Manufacturing Engineering (ME) von KIRCHHOFF Automotive.  Da die verfügbare Fläche in Querétaro jedoch gerade mal eine Erweiterung um etwas über 4.000 m² zuließ, prüfte das Corporate ME Team alternative Möglichkeiten in der Nähe des mexikanischen KIRCHHOFF Automotive Werks in Puebla.

„Wir hatten Glück, denn zufällig wurde nur 100 m entfernt und direkt gegenüber dem Werk in Puebla ein geeignetes Gebäude frei“, sagt Piotr Tomaszewski. 

In der Planungsphase arbeiten die Teams in Mexiko Hand in Hand, um dort Anlagen für die Technologien Widerstandspunktschweißen und Lichtbogenschweißen gemäß unseren Lean Standards, die einen optimalen Produktionsablauf gewährleisten, zu installieren. An diesen Anlagen werden wir Rohkarosserie-Teile und Armaturentafelträger für neue Programme unserer Kunden fertigen. Ziel ist es, das Gebäude rechtzeitig in Abstimmung mit den Produktionszeiten unserer Kunden in Betrieb zu nehmen – Produktionsbeginn ist für Juni 2024 vorgesehen.

Das Werk in Querétaro. Für das Jahr 2025 ist die Inbetriebnahme des Werks Querétaro II geplant, das dann eine KLT-Beschichtungsanlage mit der Möglichkeit der Dickschichtbeschichtung sowie Vorbereitungen für ein mögliches mildes Beizverfahren umfasst. Die erwartete Betriebsfläche wird 15000 m² betragen.


16-05-23

Perfekte Basis für neue Kontakte

Mit über 900 Tausend Besuchern konnte die Auto Shanghai wieder an die Erfolge vor der Pandemie anknüpfen. Auch für unser Unternehmen bot die größte Messe Asien eine hervorragende Marketing Plattform in dem innovativsten Markt für E-Mobilität.

Fast 300 Fahrzeugmodelle mit alternativen Antrieben wurden im April in Shanghai vorgestellt, zwei Drittel davon waren Fahrzeuge chinesischer Hersteller. Da diese insbesondere in den Bereichen Design und Entertainment Systeme inzwischen nicht nur zu den großen internationalen Automobilherstellern aufgeholt haben, sondern teilweise selbst nun Maßstäbe für Innovation und Vernetzung setzen, waren die Hallen der chinesischen Hersteller geradezu Magneten für das meist junge Publikum.

Für unser chinesisches Vertriebsteam war unser Messestand die perfekte Basis, um mit den neuen Automobilherstellern in China in Kontakt zu kommen. CTO Dr. Thorsten Gaitzsch: „Die Messe in Shanghai ist für uns sehr wichtig, da wir in den kommenden Jahren mehr Umsatz mit chinesischen Herstellern erwarten. Hier auf unserem Stand konnten wir wertvolle Kontakte knüpfen zu den Entscheidungsträgern möglicher zukünftiger Kunden.“ Als besondere Gäste konnte CTO Dr. Thorsten Gaitzsch VDA Präsidentin Hildegard Müller und wichtige Ansprechpartner von SAE-China (Society of Automotive Engineers, Gesellschaft der Automobilingenieure) begrüßen.


15-05-23

Perfekte Basis für neue Kontakte

Mit über 900 Tausend Besuchern konnte die Auto Shanghai wieder an die Erfolge vor der Pandemie anknüpfen. Auch für unser Unternehmen bot die größte Messe Asien eine hervorragende Marketing Plattform in dem innovativsten Markt für E-Mobilität.

Fast 300 Fahrzeugmodelle mit alternativen Antrieben wurden im April in Shanghai vorgestellt, zwei Drittel davon waren Fahrzeuge chinesischer Hersteller. Da diese insbesondere in den Bereichen Design und Entertainment Systeme inzwischen nicht nur zu den großen internationalen Automobilherstellern aufgeholt haben, sondern teilweise selbst nun Maßstäbe für Innovation und Vernetzung setzen, waren die Hallen der chinesischen Hersteller geradezu Magneten für das meist junge Publikum.

Für unser chinesisches Vertriebsteam war unser Messestand die perfekte Basis, um mit den neuen Automobilherstellern in China in Kontakt zu kommen. CTO Dr. Thorsten Gaitzsch: „Die Messe in Shanghai ist für uns sehr wichtig, da wir in den kommenden Jahren mehr Umsatz mit chinesischen Herstellern erwarten. Hier auf unserem Stand konnten wir wertvolle Kontakte knüpfen zu den Entscheidungsträgern möglicher zukünftiger Kunden.“

Als besondere Gäste konnte CTO Dr. Thorsten Gaitzsch VDA Präsidentin Hildegard Müller und wichtige Ansprechpartner von SAE-China (Society of Automotive Engineers, Gesellschaft der Automobilingenieure) begrüßen.


05-04-23

Internationales Finale erreicht!

Nach der Auszeichnung mit dem nationalen Preis „Quality Innovation 2022“ hat unser Qualitätsmanagement-Team aus Esztergom/Ungarn das Finale im internationalen Wettbewerb erreicht: Das Projekt „Digitalisierung der Produktionssteuerung“ wird als Best Practice in mehreren unserer Werke umgesetzt.

Im Oktober 2022 hatte das Team die nationale Auszeichnung in der Kategorie „Potenzielle Qualitätsinnovationen“ für die vollständige Digitalisierung und einfachere Durchführung des Messprozesses erhalten und sich damit für die Teilnahme am internationalen Wettbewerb im Bereich Großunternehmen mit über 600 Beschäftigten qualifiziert. Das Projekt thematisiert die Digitalisierung der produktionsprozessbegleitenden Kontrolle, durch die für den Messprozess kein Papier mehr nötig ist.

Unter den Finalisten zu sein bedeutet, zu den Besten im Wettbewerb zu gehören. „Wir freuen uns, dass es unser Projekt ins Finale geschafft hat und sind stolz auf das Team, das von der ersten Idee bis zur Integration in die täglichen Abläufe Zeit und Energie in dieses beispielhafte Projekt investiert hat“, sagt Szilárd Méri, MDO des ungarischen Werkes.

Die Auszeichnung bestätigt den guten Ruf unseres Unternehmens auf nationaler und internationaler Ebene und zeigt, dass wir nicht nur bei der Herstellung von Produkten, sondern auch bei innovativen Lösungen herausragend sind. Quality Manager Tamás Máthé sagt: „Als produzierendes Unternehmen an einem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem fast nur auf Innovationen spezialisierte Unternehmen vertreten sind, erfüllt uns mit Stolz. Für mein Team und mich ist dieser Erfolg eine außergewöhnliche Anerkennung unserer harten Arbeit."


30-03-23

Was kommt nach der Schule?

Auf der Berufsmesse in Olpe am 18. und 19. April können sich Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Lehrkräfte über Berufe und Perspektiven in der Region informieren.

Auf einem eigenen Stand bietet KIRCHHOFF Automotive Gespräche aus erster Hand mit Ausbilderinnen, Ausbildern und Azubis über Ausbildungsangebote und Perspektiven. Also nicht lange warten und vorbeikommen!

Wann: 18./19. April 2023 von 13-19 Uhr

Wo: Stadthalle Olpe, Pannenklöpperstraße 4, 57462 Olpe, Stand 28

Weitere Informationen finden Sie hier und unter https://ausbildungsmesse57.de/olpe/.


03-03-23

Ein entscheidender Schritt in Richtung nachhaltigerer Mobilität

KIRCHHOFF Automotive und ArcelorMittal wollen bei der Entwicklung von Stahl mit geringen CO2-Emissionen für die Automobilindustrie zusammenarbeiten. Dazu haben die CEOs von KIRCHHOFF Automotive und ArcelorMittal Europe – Flat Products jetzt eine Absichtserklärung (MoU) zur Entwicklung von kohlenstoffarmem Stahl unterzeichnet.

Damit stärken sie ihre Zusammenarbeit bei Nachhaltigkeitsthemen. Diese schließt ein Projekt ein zur Entwicklung und Erprobung des Einsatzes von ArcelorMittal’s XCarb® recyceltem und erneuerbar hergestellten Usibor1500® Stahls. Dieser soll künftig herkömmlich produzierte Stahlsorten ablösen, mit denen KIRCHHOFF Automotive hochfeste und gleichzeitig leichte sicherheitsrelevante Karosserieteile produziert, die das Unternehmen an führende Fahrzeughersteller in Europa, Asien und Nordamerika liefert.

Zwar ist Stahl mit geringen CO2-Emissionen deutlich teurer als der herkömmlich hergestellte Werkstoff, jedoch geht dieser Wettbewerbsvorteil aufgrund von staatlichen CO2-Abgaben zunehmend verloren. Die Kunden der Stahlhersteller verfolgen ambitionierte Klimaziele, welche die Nachfrage nach grünen Materialien so stark steigen lassen, dass bis 2030 eine Angebotslücke von bis zu 20 Mio. Tonnen erwartet wird (Quelle: Handelsblatt).

CEO J. Wolfgang Kirchhoff betonte: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem weltweit führenden Stahlproduzenten ArcelorMittal einen weiteren und entscheidenden Schritt in Richtung nachhaltigerer Mobilität gehen werden. Mit unseren Rohkarosserie-Lösungen sorgen wir insbesondere durch die hohen Festigkeiten von Spezialstählen für sichere Mobilität. Durch den zukünftigen Einsatz von kohlenstoffarmem Stahl können wir die Produktion deutlich nachhaltiger gestalten, denn 90 % unseres CO2-Fußabdrucks wird derzeit durch den Einsatz von konventionell hergestelltem Stahl und Aluminium bestimmt. Ausgehend von den Aufträgen internationaler Automobilhersteller für kommende Fahrzeuggenerationen sehen wir, dass die Nachfrage nach solchen sicheren und nachhaltigen Karosserieteilen in den kommenden Jahren stark steigen wird.“

Yves Koeberlé, CEO ArcelorMittal Europe - Flat Products, sagte: „KIRCHHOFF Automotive ist sowohl hier in Deutschland als auch weltweit ein hoch angesehenes Unternehmen, so dass ArcelorMittal Europe - Flat Products sehr erfreut ist, unsere Beziehung zu diesem Unternehmen durch die heutige Unterzeichnung der Absichtserklärung weiter gestärkt zu haben. Die Vereinbarung wird die Arbeit leiten, die wir leisten, um die Verwendung von kohlenstoffarmem Stahl in komplexen, hochentwickelten Fahrzeugteilen zu erweitern. Als Ergebnis der Vereinbarung werden wir auch bei anderen wichtigen Nachhaltigkeitsthemen mit ihnen zusammenarbeiten, insbesondere bei der Rolle von Stahl in der Kreislaufwirtschaft". 

Bereits 2022 hat KIRCHHOFF Automotive damit begonnen, den Ort der Treibhausgasemissionen in seiner Lieferkette (Scope 3) zu bestimmen, sowohl vorgelagert bei den Lieferanten als auch nachgelagert bei den Kunden. Das Unternehmen verfolgt darüber hinaus das übergeordnete Ziel, ein hohes Maß an Nachhaltigkeit in den Lieferketten der Automobilindustrie zu etablieren, was sich auch darin widerspiegelt, dass KIRCHHOFF Automotive zu den Gründungsmitgliedern des Vereins "Responsible Supply Chain Initiative RSCI e. V." gehört.


27-02-23

Willkommen KATE-Teams!

42 Kolleginnen und Kollegen weltweit haben das Talentmanagementprogramm KATE begonnen und freuen sich auf die vielen Schulungen und Projekte in den nächsten Jahren.

Mit dem internen Talentmanagementprogramm KATE fördert KIRCHHOFF Automotive Mitarbeitende, die herausragende Leistungen und Potenziale zeigen. Im Laufe der nächsten Jahre werden sie an vielen Schulungen und individuellen Entwicklungsprojekten teilnehmen.

„Ich freue mich sehr, Teil dieses Programms zu sein", sagt Victor Tang, Senior Technology Development Specialist in Aurora Corporate / Kanada. Er ist einer der sechs Beschäftigten, die im Oktober 2022 in unser KATE-Programm in KANA eingestiegen sind.

„Ich bin sehr daran interessiert, meine Führungskompetenzen zu erweitern und mehr zu lernen", sagt Stephen Cook, Qualitätsspezialist in Lansing, USA.

Urszula Balcerek, HR Country Manager von Polen, erklärt: „Die Wachstums- und Erfolgschancen eines Unternehmens sind eng mit dem Entwicklungspotenzial der Mitarbeitenden verbunden. Ein zunehmend wichtiger Faktor bei der Wahl eines Arbeitgebers ist die Möglichkeit, Kompetenzen zu entwickeln und zu verbessern. Die Unternehmen führen daher Entwicklungsprogramme wie bei uns KATE durch. Dass in Polen jetzt bereits die dritte Runde startet, ist auch eine Bestätigung dafür, dass die Talentförderung einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen hat.“


17-02-23

Weniger CO2 durch Induktion beim Presshärten

Gemeinsam mit der Universität Paderborn und weiteren Unternehmen möchte KIRCHHOFF Automotive das induktive Erwärmen von Formplatinen für pressgehärtete Karosseriebauteile zur Serienreife bringen. Dadurch könnten sehr viel CO2 Emissionen vermieden werden. Markus Löcker, Technology Develoment Specialist in Attendorn, ist Teil eines Forschungsteams, das an der Entwicklung dieses Verfahrens arbeitet.

Energie durch Induktion – das funktioniert nicht nur zuhause am Herd, sondern kann auch an einer Hot Forming Anlage funktionieren. „Erste Forschungsprojekte zur induktiven Erwärmung haben wir bereits ab 2010 begleitet. Dabei haben wir 2019 den Kopfbereich unserer B-Säule erfolgreich mittels Induktion erwärmt und anschließend in unserem B-Säulenwerkzeug umgeformt“, erklärt Markus Löcker.

Hot Forming (Presshärten) ist seit 15 Jahren fester Bestandteil im Portfolio unserer Herstellungstechnologien. Mit diesem Verfahren lassen sich hochfeste und sehr leichte Karosserieteile herstellen. Werden solche im Fahrzeug verbaut, hat dieses ein deutlich geringeres Gewicht, wodurch sich CO2 einsparen lässt.

Das klingt erst einmal gut. Die Herstellung pressgehärteter Teile verursacht allerdings hohe Emissionen. „Beim industriellen Presshärteprozess werden Blechplatinen üblicherweise in bis zu 40 Meter langen Öfen erwärmt. Um diese Öfen auf eine Temperatur von 950 Grad Celsius zu bringen, sind meistens fossile Energieträger notwendig“, erklärt Prof. Dr. Thomas Tröster, Inhaber des Lehrstuhls für Leichtbau im Automobil (LiA) an der Universität Paderborn und Vorstand der Initiative „Neue Mobilität Paderborn“ (NeMo).

Das Projektteam forscht nun an einer Methode, Platinen beim Presshärten induktiv zu erwärmen. Das funktioniert wie das Kochen auf dem Induktionsherd: Elektrisch leitfähige Körper (auf dem Herd der Kochtopf, beim Presshärten die Platinen) werden mit Hilfe eines magnetischen Wechselfeldes erhitzt. Strom fließt durch eine Spule (Induktor) und erzeugt das Magnetfeld. Durch die Magnetwirkung werden Wirbelströme in das Material induziert, wodurch dieses sich erwärmt.

„In einem weiteren Forschungsprojekt mit verschiedenen Projektpartnern entwickeln wir innovative Blechbeschichtungen, die mittels Induktion erwärmt werden können. Die aktuell eingesetzten AlSi (Aluminium-Silicium)-Beschichtungen lassen eine komplette Erwärmung mittels Induktion nicht zu, da sie eine Diffusionszeit bei bestimmten Temperaturen benötigen“, erklärt Markus Löcker weiter.

Werden pressgehärtete Teile durch Induktion erwärmt, kann man regenerativ gewonnenen Strom dafür einsetzen und so Emissionen einsparen. Außerdem können hohe Temperaturen schneller und wirkungsvoller als bisher erreicht werden. Am Ende des Prozesses stehen dann Fahrzeuge, die sich umweltfreundlicher und effizienter herstellen lassen. Ein weiterer Vorteil einer induktiven Erwärmungsanlage ist der Platzbedarf: hier lassen im Vergleich zum Rollenherd-Ofen ca. 55% einsparen.