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Shop-in-Shop Modell erfolgreich etabliert

Pressgehärtete Bauteile werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften immer häufiger nachgefragt. Die am Standort Iserlohn vorhandenen Laserschneidanlagen boten keine weiteren Kapazitäten für einen erhöhten Bedarf im Rahmen diverser Neuanläufe. So stand man zu Projektbeginn vor der Frage: „Bauen wir unsere Anlagen weiter aus oder kaufen wir diese Leistung zu?“

Grundsätzlich beherrscht der Standort diese Technologie. Allerdings zählt das Laserschneiden nicht zu den Kerntechnologien des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund starteten Gespräche mit der auf diese Technologie spezialisierten Firma Hujer über eine potentielle Kooperation. Der technische Anspruch an die Fertigung der Bauteile und das zu erwartende hohe Transportvolumen erforderten eine Lösung, die sowohl die hohe technische Kompetenz der Firma Hujer im Laserschneiden als auch eine optimale Logistikkette vereinbarte.

Ein sogenanntes Shop-in-Shop-Modell schien hier der richtige Weg. In diesem Modell fertigt der Dienstleister mit eigenen Mitarbeitern, auf eigenen Anlagen in den Fertigungshallen des Kunden. Diese räumliche Nähe bietet kurze Kommunikations- und Informationswege, eine deutliche Reduzierung des Transportaufwands und eine erhebliche Reduzierung der Durchlaufzeiten der Produkte und damit einhergehend eine Reduzierung der Umlaufbestände.

Im Sommer 2014 wurden die Verträge abgeschlossen und zu Beginn 2015 ist der Laserschneidspezialist Hujer mit den ersten Laserschneidanlagen in die neu errichtete 2.600 qm große Fertigungshalle eingezogen. Mittlerweile sind 6 hochmoderne Laserschneidanlagen im Einsatz, die die Teile, die direkt nebenan pressgehärtet werden, laserschneiden.

Ein innovatives Kunden-Lieferanten-Konzept, das sowohl für den Auftraggeber als auch für den Auftragnehmer nur Vorteile bietet.

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