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Neues Werk in Rumänien eröffnet

Weniger als ein Jahr hat es vom Baustart bis zur Serienproduktion gedauert: Am 8. Mai 2019 hat KIRCHHOFF Automotive in Piteşti sein zweites Werk in Rumänien eröffnet.

Neben den Gesellschaftern Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff, Arndt G. Kirchhoff und J. Wolfgang Kirchhoff nahmen Vertreter der wichtigsten rumänischen Kunden sowie offizielle Vertreter verschiedener Institutionen aus der Region an den Feierlichkeiten teil. 

„Dieses Werk und das in Craiova zeigen, dass Sie als Unternehmen Vertrauen in die rumänische Automobilindustrie, die rumänischen Arbeitskräfte und Rumänien selbst haben. Im Namen von Ford möchte ich dieses Vertrauen bekräftigen“, sagte Ian Pearson, Vorstandsvorsitzender von Ford Rumänien. Aktuell arbeiten 40 Beschäftigte in dem 3.100 m² großen Werk. Sie stellen 90 verschiedene Teile für Pkw und Nutzfahrzeuge der Kunden Volkswagen, Daimler, Ford und PSA her. Kerntechnologien an diesem Standort sind Umformen und Fügetechniken. Das Werk wurde nach neuesten Lean-Standards gebaut, im Produktionsbereich hat das Team die Plattform Industrie 4.0 umgesetzt.

Rund 10 Millionen Euro hat KIRCHHOFF Automotive in das Werk investiert. Die automatischen Servopressen mit Presskräften von 250 bis 630 t entsprechen dem neuesten Stand in der Kaltumformung. Bis zu sechs Anlagen werden für die Teilemontage mittels Pressen von Muttern und Schrauben eingesetzt. 3D-Messgeräte arbeiten mit einer Genauigkeit von 1/100 mm und können daher auch kleinste Toleranzen einhalten.

Das Werk in Piteşti beliefert weitere europäische KIRCHHOFF Automotive Standorte sowie Kunden in Osteuropa mit Umformteilen. Die strategische Lage des Werks spielt eine wichtige Rolle: Es befindet sich in der Nähe der OEMs in Rumänien sowie der Autobahn A1, die als Teil des europaweiten Korridors IV Rumänien mit Europa verbindet.

Ein Video über die Errichtung des Werks sehen Sie hier.

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