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Angela Merkel besucht unseren Messestand

„Wie viel Prozent Ihres Umsatzes macht das aus?“ Bei ihrem Besuch auf dem KIRCHHOFF Automotive IAA-Messestand zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel sehr interessiert an dem Batteriegehäuse, das der mittelständische Automobilzulieferer aus Südwestfalen hier als Innovationsprojekt präsentiert.

Die IAA gilt als die Leitmesse für Mobilität und findet vom 14. bis 24. September in Frankfurt am Main statt. Unter dem Motto „Innovationen für die Fahrzeuge der Zukunft“ stellt KIRCHHOFF Automotive hier innovative Leichtbaulösungen für Fahrzeugstrukturen und speziell für Elektromobilität entwickelte Karosseriestrukturteile aus.

Mit der Vorstellung seines neuesten Projekts liegt das Unternehmen voll im Trend: Der Entwicklung eines Batteriegehäuses in Leichtbauweise (Kombination aus Stahl und Aluminium) für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Zu den Besonderheiten und Vorteilen dieses Batteriegehäuses zählen ein optimiertes Crashverhalten, Unterbodenschutz, ein kostenoptimiertes Design, Korrosionsschutz und ein integriertes Kühlsystem. „Die besonderen Herausforderungen sind die Crashsicherheit, die Dichtigkeit und das Kühlen bei diesem Modulträger“, erklärte J. Wolfgang Kirchhoff (CEO KIRCHHOFF Automotive). Das innovative Leichtbau-Konzept sorgt für die sichere Unterbringung von Hochvolt-Batteriemodulen in Elektrofahrzeugen. Das Gehäusedesign ist skalierbar und damit in unterschiedlichen Fahrzeugmodellen und Derivaten einsetzbar.

„Wir sind fertig, auch als Zulieferer unseren Beitrag zur Elektromobilität zu leisten“, sagte Arndt G. Kirchhoff (CEO KIRCHHOFF Automotive Holding) der Bundeskanzlerin, als er ihr das Exponat präsentierte.

Das Thema Leichtbau ist auch maßgebend für die weiteren Messeexponate von KIRCHHOFF Automotive. Hier stehen Aluminiumprodukte wie Armaturentafelträger und Body-in-White Komponenten sowie innovative Crash Management Systeme im Mittelpunkt.

Am Beispiel eines Unterbodens zeigt das Unternehmen ein Leichtbaukonzept, bei dem Materialkombinationen für Leichtbau-Karosserien effizient eingesetzt werden. In einem integralen Fertigungsprozess werden verschiedene MF-Halbzeuge und thermoplastische Formmassen in Kombination verarbeitet.

Immer häufiger werden im Automobilbau auch Mischbauweisen aus Aluminium, wie beispielsweise Kombinationen aus Guss, Profil und Blech, bei der Konstruktion von Hilfsrahmen realisiert. In diesem Zusammenhang präsentiert KIRCHHOFF Automotive einen gewichtsoptimierten Vorderachsträger in Aluminium-Schalenbauweise, der eine wirtschaftliche Leichtbaulösung für die Serienproduktion von Montagekomponenten darstellt. Geringes Gewicht sowie die Anwendung großserientauglicher Produktionsprozesse wie Tiefziehen und Schutzgasschweißen gehören zu den Vorteilen dieses Produktes.

KIRCHHOFF Automotive kann bei der Entwicklung von Strukturteilen für Elektromobilität bereits auf langjährig gewonnene Erfahrungen zurückgreifen. Bereits 2009 beteiligte sich das Unternehmen an einem Benchmarkprojekt für urbane Elektromobilität. In einem richtungsweisenden Kooperationsprojekt entwickelten Automobilzulieferer zusammen mit der Technischen Hochschule Aachen das Elektromobil StreetScooter als Beispiel für bezahlbare E-Mobilität. KIRCHHOFF Automotive entwickelte seinerzeit die Leichtbaustruktur für das in der Größe skalierbare Fahrzeug. Heute setzt die Deutsche Post den StreetScooter bereits in vielen Städten als umweltschonendes Auslieferungsfahrzeug ein.

Bereits an den ersten Messetagen stellt der Automobilzulieferer seine Neuentwicklungen weiteren wichtigen Vertretern aus den Reihen seiner Kunden wie auch aus der Politik vor. Darunter Axel Müller, Leiter Konzernbeschaffung Volkswagen; Dr. Klaus Zehender, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars; Andreas Müllender, Executive Director Strategic Material Performance Opel Group sowie der Gouverneur des US-Bundesstaates Michigan, Rick Snyder und Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.

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